Radfahren im Doppel: Tandemfahren für blinde
Menschen
Das gemeinsame Strampeln an einem Gerät ist ein Sinnbild für eine innere Verbundenheit. Tandemfahren ist ein idealer Sommer- und Leistungssport für blinde und sehbehinderte Menschen.
Mit zwei Menschenstärken kann man ein ganz schönes Renntempo erzielen. Durchschnittlich 40-45 Km/h werden bei einem Tandemrennen erreicht. Der Steuermann wird von uns „Pilotfahrer“ genannt.
BSST Mitglied, Rennradfahrer und Paraolympicsteilnehmer Roland Dornauer über seinen Sport:
Sobald ich auf dem Rad sitze, kann ich meine Energien wieder bündeln und unangenehme Gedanken wegschieben."
BSST Mitglied Fritz Brand:
„Beim Tandemfahren fühle ich mich frei und unbeschwert. Die Stunden im Freien geben mir sehr viel.“
Alleine geht es nicht:
- Der BSST bemüht sich Begleitfahrer zu finden.
- Über den Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verband können Tandemräder ausgeliehen werden.
- Der BSST bietet Radausflüge an. Der BSST unterstützt Betroffene wie Roland Dornauer, die diesen Sport als Rennfahrer betreiben.